Zwei Feuerwehrleute aus der Prignitz haben am Freitag Ehrenzeichen im Brand- und Katastrophenschutz des Landes Brandenburg erhalten, wie der Landkreis Prignitz mitteilte. Innenminister Jan Redmann überreichte die Auszeichnungen beim Ministerempfang in Klaistow an Hartmut Peters aus Putlitz und Marko Köpke aus Gumtow. Landrat Christian Müller, Kreisbrandmeister Christian Reisinger und Marcus Bethmann, Leiter des Brand- und Katastrophenschutzes im Landkreis, waren dabei.
Peters von der Ortsfeuerwehr Putlitz bekam die Sonderstufe in Gold als Steckkreuz. Er war von 1993 bis 2011 Amtswehrführer im Amt Putlitz-Berge und baute dort die Freiwillige Feuerwehr mit auf. Danach bildete er weiter Nachwuchs aus.
Köpke erhielt das Ehrenzeichen in Silber am Bande. Er ist seit 1984 Feuerwehrmann, führt die Gemeindewehr Gumtow und gehört zur Ortsfeuerwehr Wutike. Im Landkreis leitet er einen Teilabschnitt der Brandschutzeinheit und ist einer von drei Luftkoordinatoren. Landrat Müller sagte: „Beide Kameraden stehen beispielhaft für all jene Menschen, die sich mit großem persönlichen Engagement für das Wohlergehen anderer einsetzen, ihr Wissen weitergeben und Verantwortung übernehmen.“
Rohrpost statt Wasserspülung: Eberswalder starten Pilotprojekt mit innovativer Toilette
Tragödie bei Biesenthal: Vier Tote nach riskantem Überholmanöver
Grundlage ist das Prämien- und Ehrenzeichengesetz des Landes Brandenburg. Es kennt drei Stufen: Silber am Bande für besondere Leistungen im Feuerwehrwesen, Gold am Bande für mutiges Verhalten im Einsatz und die Sonderstufe in Gold für hervorragende Verdienste mit Anteil an der landesweiten Entwicklung des Brandschutzes. Dasselbe Gesetz sieht für aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren nach zehn, 20, 30, 40 und 50 Dienstjahren eine Jubiläumsprämie von jeweils 500 Euro vor sowie einen Zuschuss zum Aufwandsersatz von pauschal 200 Euro im Jahr. Ein Rechtsanspruch darauf besteht nicht; die Zahlung hängt von den verfügbaren Haushaltsmitteln ab.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]