Alle stürzen sich auf das schleswig-holsteinische Ostseedorf Strande und den Plan, seine Strandbar aus dem Sondervermögen zu finanzieren. Die Entrüstung ist groß: Erst hat Merz das Versprechen gebrochen, keine neuen Schulden mehr aufzunehmen. Und jetzt stopft man mit dem angeblich ausschließlich für Infrastrukturmaßnahmen gedachten Geld irgendwelche Haushaltslöcher. Dabei wendet das verschuldete Örtchen an der Kieler Förde nur etwas Fantasie und einen erweiterten Begriff von Infrastruktur an.
Infrastruktur
Sondervermögen: Ostseedorf verballert Staatskohle sinnvoll – am Tresen
Strande kauft eine Strandbar mit Geld aus dem Sondervermögen. Eine Glosse über Infrastruktur, Kultur und über den Durst.
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Ein Prosit auf die Infrastruktur! Aperol Spritz am Strand mit Meerblick. (Symbolbild)
© Imago
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