Susanne Dagen steht im schattigen Innenhof und beobachtet die Wetterfront, die heranzieht. Ein Gewitter kündigt sich an, die ersten Böen wirbeln Staub auf der Terrasse auf. „Ich glaube, wir gehen mal besser rein“, sagt sie und lacht. Susanne Dagen, Mitte fünfzig, schulterlanges blondes Haar, klemmt sich beherzt die Sitzkissen unter den Arm, eilt in die rustikale, offene Wohnküche, der Kaffee ist gleich fertig. Das um 1870 erbaute Haus befindet sich in der Nähe des Körnerplatzes, im historischen Dorfkern des Dresdner Stadtteils Loschwitz.
Pegida
Ein Satz, der alles veränderte: Wie Buchhändlerin Susanne Dagen die Seiten wechselte
Ein Satz über Pegida wurde für die gefeierte Buchhändlerin Susanne Dagen zum Verhängnis. Heute organisiert sie ihre eigene Buchmesse in Halle – und weigert sich, das Spielfeld zu räumen.
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Ein Leben für die Literatur: Seit 1995 betreibt Susanne Dagen in Dresden das Buchhaus Loschwitz.
© Rene Plaul für Ostdeutsche Allgemeine
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