Wenn es einen perfekten Ort für ein Treffen mit Fabian Wiede gibt, dann ist es ganz klar: Füchse-Town. Im Trainingskomplex des Berliner Handball-Bundesligisten im Stadtteil Hohenschönhausen ist der Sportler aus Bad Belzig, mittlerweile 32 Jahre alt, gewissermaßen groß geworden. Hier hat er sich vom hoffnungsvollen Talent, das die ersten sieben Jahre seiner Karriere beim MBSV Belzig gespielt hat, zum Nationalspieler entwickelt. Auch deshalb ist die Halle ein symbolträchtiger, bedeutungsvoller Ort für ihn.
Wiede hat auf dem Olympiastützpunkt hunderte und aberhunderte Trainingsstunden absolviert, hat auf dem Handballfeld ebenso an seinen Fähigkeiten gearbeitet wie im Kraftraum an seiner physischen Leistungsfähigkeit und ist ganz nebenbei erwachsen geworden, ein verheirateter Familienvater. „Die Zeit ist wirklich verrannt“, sagt er beim vereinbarten Interview-Termin Anfang September. „Oft kommt es mir so vor, als wäre es erst gestern gewesen, dabei liegen viele Sachen tatsächlich schon eine ganze Weile zurück.“
Handball
Vom Talent aus Bad Belzig zum Nationalspieler: Fabian Wiede vor Füchse-Comeback
Vom MBSV Belzig zum Deutschen Meister: Der 32-jährige Bad Belziger Fabian Wiede steht nach seinem Kreuzbandriss kurz vor dem Comeback bei den Füchsen Berlin.
Christoph Dach
8 Min
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So sehen die Fans der Füchse Berlin Fabian Wiede am liebsten: Jubelnd auf dem Parkett und nicht verletzt auf der Tribüne sitzend.
© Ostseephoto/Imago
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