Laufen in Berlin

Die Chemie muss einfach stimmen

Eigentlich war das Projekt „Gemeinsam läuft´s besser“ bereits gut aufgestellt. Doch die Corona-Krise wirft Ronny Richter und sein Team zurück.

4 Min
Ein wichtiges Ziel des Laufprojekts: die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zwischen nicht und geistig behinderten Läufern.

Ein wichtiges Ziel des Laufprojekts: die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zwischen nicht und geistig behinderten Läufern.

© Coca-Cola/ Gero Breloer

Seit 15 Jahren arbeitet Richter beim Behinderten-Sportverein Köpenick als Trainer mit geistig Behinderten. Gibt Schwimmunterricht, aber ist dort gemeinsam mit seiner Freundin für die Laufgruppe des Vereins zuständig und auch deshalb in der Summe seiner Qualifikation sehr gut für den Posten den Projektkoordinators bei Special Olympics Berlin/Brandenburg geeignet. Seit dem Frühjahr 2016 gibt es das Projekt „Gemeinsam läuft´s besser“, mit welchem geistig Behinderte für den Laufsport begeistert werden sollen. Die große Idee dahinter: Inklusive Laufgruppen zu schaffen. „Mit unseren Laufgruppen wollen wir dahin kommen, dass wir in andere Vereine reinkommen oder eigene Laufgruppen haben, wo andere zu uns kommen, die keine Behinderung haben“, so Richter. Im Fokus steht ein Miteinander und in erster Linie der Spaß sowie der faire Umgang zwischen geistig Behinderten und Nichtbehinderten.

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