Pandemie

Der Nahverkehr gilt als einer der Verlierer der Corona-Krise

Angst vor Ansteckung hat dazu beigetragen, dass die Berliner Verkehrsunternehmen weniger Abos verkaufen. Und dank Homeoffice fehlen auch viele Pendler.

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Ein U-Bahn-Zug der BVG im Bahnhof Hallesches Tor.

Ein U-Bahn-Zug der BVG im Bahnhof Hallesches Tor.

© Christoph Hardt

So viel steht fest: Der Nahverkehr gilt als einer der Verlierer der Corona-Krise. Als die Pandemie in diesem  Frühjahr ihren ersten Höhepunkt erreichte, meldete die BVG einen Rückgang der Fahrgastzahl um rund 75 Prozent. Dagegen nahm die Belastung der Berliner Hauptverkehrsstraßen damals nur um 20 bis 35 Prozent ab. Inzwischen wird der Nahverkehr wieder deutlich stärker genutzt. Klar ist aber auch: Ein Teil der früheren Fahrgäste hat der BVG und der S-Bahn wohl für längere Zeit den Rücken gekehrt. Nicht nur, weil manch einer von ihnen eine Infektion befürchtet: Die Zahl der Pendler sank auch, weil zahlreiche Berufstätige zu Hause arbeiten.

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