Verkehr

Die BVG testet Doppeldeckerbusse aus Schottland

Die Großen Gelben gelten als ein Wahrzeichen Berlins. Doch der Bestand ist dramatisch gesunken. Nun kommt eine neue Bus-Generation auf die Straßen.

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Gestatten, ich bin Dennis! Einer der Prototypen präsentiert sich auf dem Busbetriebshof Müllerstraße in Wedding.

Gestatten, ich bin Dennis! Einer der Prototypen präsentiert sich auf dem Busbetriebshof Müllerstraße in Wedding.

© Berliner Zeitung/ Gerd Engelsmann

Touristen schätzen die Aussicht vom Oberdeck, Berliner das große Fassungsvermögen. Doch die jetzige Doppeldecker-Generation ist sichtbar in die Jahre gekommen, sagte Torsten Mareck, Bus-Chef der BVG. „Die Fahrzeuge sind einfach durch.“ Pro Jahr legen die Busse vom Typ DL A39, die im Zeitraum 2005 bis 2009 von MAN geliefert wurden, im Schnitt rund 100.000 Kilometer zurück. Der Alltagsbetrieb hat an Motor, Getriebe und Achsen Spuren hinterlassen, die einen immer größeren Reparaturaufwand fordern. Da ist der hohe Kraftstoffverbrauch, die Rede ist von mehr als 60 Liter Diesel auf hundert Kilometer, fast schon sekundär. Die kantigen Fahrzeuge seien in etwa so schnittig „wie eine Schrankwand“, sagte ein BVG-Mitarbeiter.

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