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Knochenschwund: Wie Sie einer Osteoporose vorbeugen können

Brüche am Oberschenkel können Folge einer Osteoporose sein. Eine große Rolle zu ihrer Vermeidung spielt der Lebensstil.

dpa
2 Min
Osteoporose ist eine Skelett-Erkrankung. Sie wird auch als Knochenschwund bezeichnet.

Osteoporose ist eine Skelett-Erkrankung. Sie wird auch als Knochenschwund bezeichnet.

© imago images/Panthermedia

Vitamin D sei entscheidend dafür, dass der Körper das Kalzium aus der Nahrung aufnehmen kann, erläutert der Orthopäde und Unfallchirurg Prof. Michael Amling. Besteht ein Mangel, greife der Körper die Kalziumreserven des Skeletts an. Die Folge: „Wir verlieren Knochen.“

Vitamin D wird zum größten Teil bei Sonneneinstrahlung durch die Haut produziert. In Lebensmitteln ist es in nennenswerter Menge zum Beispiel in fettem Seefisch, bestimmten Innereien, Speisepilzen und Eiern enthalten, zählt das Robert Koch-Institut (RKI) auf.

Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin D ist den Verbraucherzentralen zufolge dagegen nur nach Rücksprache mit dem Arzt sinnvoll - denn eine Überdosierung kann der Gesundheit schaden.

Bewegung ist essenziell

Für gesunde Knochen sei außerdem Sport essenziell, sagt Prof. Amling. Er hält einen „individuell angepassten Mix“ aus Ausdauer-, Kraft- und Balancetraining für die beste Option. Aber auch jede alltägliche körperliche Aktivität sei empfehlenswert, so der Leiter des Instituts für Osteologie und Biomechanik am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf.

Außerdem sollten Risikofaktoren wie Rauchen und übermäßiger Alkoholgenuss gemieden werden, rät Amling. Das Körpergewicht liege idealerweise im Normalbereich.

Bei Osteoporose verlieren Knochen ihre Festigkeit.

Bei Osteoporose verlieren Knochen ihre Festigkeit.

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Laut Amling bleibt die Krankheit oft lange unentdeckt. Nach Angaben des Bundesselbsthilfeverbands für Osteoporose sind in Deutschland rund sechs Millionen Menschen betroffen. Besonders Frauen nach den Wechseljahren seien wegen des abfallenden Östrogenspiegels gefährdet.

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