Mehr als 100 Abgeordnete, überwiegend aus den Reihen der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS), hatten sich mit ihrer Kritik an der aktuellen Gesetzeslage an das höchste polnische Gericht gewandt. Im Jahr 2019 wurden in den Krankenhäusern des stark katholisch geprägten Landes nur rund 1100 Schwangerschaftsabbrüche ausgeführt - in fast allen Fällen aufgrund des nun für rechtswidrig erklärten Paragrafen.
Abtreibungen sind in Polen künftig nur noch in Fällen einer ernsthaften Gefährdung der Gesundheit der Mutter erlaubt. Weitere Ausnahmen bilden Schwangerschaften in Folge einer Vergewaltigung oder Inzest.
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