Hilfe in der Corona-Krise

Bedingungsloses Grundeinkommen: Aus der Utopie wird eine Möglichkeit

Initiatoren sehen Grundeinkommen als „zeitgemäße Grundlage für das Zusammenleben“. Aber Zweifel an der Umsetzbarkeit prägten die Anhörung im Petitionsausschuss.

Tanja Brandes
Tanja Brandes
4 Min
Künstlerdemonstration auf dem Königsplatz in München am 24.10.2020. Kulturschaffende wurden von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie besonders heftig getroffen.

Künstlerdemonstration auf dem Königsplatz in München am 24.10.2020. Kulturschaffende wurden von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie besonders heftig getroffen.

© imago images / Steffi Adam

„Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen jetzt in der Krise ziehen wir unserer Gesellschaft einen Boden ein, der alle trägt“, sagte Wiest in ihrem Eingangsstatement. Die bisherigen Hilfsmaßnahmen bezeichnete Wiest als „nicht zielgenau, kompliziert, bürokratisch, zeitaufwendig und unsicher“. Oft komme die Hilfe nicht dort an, wo sie gebraucht werde, viele Menschen, wie etwa Kulturschaffende, Soloselbstständige und Studierende fielen fast komplett durchs Raster. Das bedingungslose Grundeinkommen nannte Wiest, deren Anliegen von verschiedenen Initiativen wie Expedition Grundeinkommen und Mein Grundeinkommen unterstützt wird, die „zeitgemäße Grundlage für unser Zusammenleben“.

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