Testlauf für Taser

Ab Montag: Bundespolizei testet Elektroschockgeräte am Ostbahnhof

Für den Testlauf gelten strenge Regeln. Der Einsatz der Elektrowaffen an „Hals, Kopf, Nacken und Genitalien“ soll vermieden werden, so das Innenministerium.

Team News Philippe Debionne pde
1 Min
Ein Polizeibeamter zeigt bei einem Pressetermin die Handhabung eines auch als Taser bezeichneten Elektroimpulswaffe.

Ein Polizeibeamter zeigt bei einem Pressetermin die Handhabung eines auch als Taser bezeichneten Elektroimpulswaffe.

© dpa/ Paul Zinken

Für den Einsatz der Taser gelten nach Angaben des Innenministeriums strenge Regeln. So dürfen Polizisten nur auf den unteren Oberkörper und bei Flüchtenden lediglich auf den Rücken zielen. „Hals, Kopf, Nacken und Genitalien sind zu vermeiden“, sagte ein Ministeriumssprecher.

Ziel des Einsatzes auf Probe ist nach Angaben des Bundespolizeipräsidiums zu testen, ob die Distanz-Elektroimpuls-Geräte in Situationen eingesetzt werden können, „in denen andere Hilfsmittel der körperlichen Gewalt oder Waffen im Hinblick auf eine sichere oder angemessene Lagebewältigung nicht geeignet oder zulässig sind“.

Die vorerst 30 Geräte sollen in Frankfurt am Main, Kaiserslautern und am Berliner Ostbahnhof genutzt werden.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner