Die Forscher gehen dabei von der These aus, dass neben Tröpfchen und dem direkten Kontakt auch Aerosolpartikel bei der Übertragung von Coronaviren eine wichtige Rolle spielen. „Aerosole entstehen beim Atmen, Husten oder Niesen, aber auch beim Reden und Singen“, heißt es in der Mitteilung des Instituts. „Anders als Tröpfchen fallen sie nicht schnell zu Boden, sondern können längere Zeit in der Luft bleiben und sich im ganzen Raum verteilen.“ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Aerosol-These anerkannt. Sogenannte Superspreading-Ereignisse bei Chorproben, Kirchenveranstaltungen und Familienfeiern erhärteten die These, dass in Innenräumen, in denen viele Menschen längere Zeit zusammen sind, die Gefahr besonders groß ist, sich auch über Aerosole mit dem Coronavirus anzustecken.
Risiko-Kalkulator
Corona-Algorithmus: Das Ansteckungsrisiko in Innenräumen selbst berechnen
Wo ist die Gefahr am größten, sich mit Sars-CoV-2 anzustecken? Das haben sich Forscher gefragt und einen Risikorechner für Innenräume entwickelt.
6 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Laut den Berechnungen der Forscher macht die Maske durchaus einen Unterschied.
© Tumisu/Pixabay
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*