Erste weibliche Doppelspitze

Hennig-Wellsow und Wissler wollen die Linke führen

Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler wollen die Linke aus dem Umfragetief holen, um so im Bund mehr Druck für eine sozialere Politik machen zu können.

Toni Spangenberg
Toni Spangenberg
8 Min
Susanne Hennig-Wellsow, Landes- und Fraktionsvorsitzende der Linken in Thüringen (l.), und Janine Wissler, Fraktionsvorsitzende der Linken in Hessen, wollen Katja Kipping und Bernd Riexinger als Parteivorsitzende ablösen.

Susanne Hennig-Wellsow, Landes- und Fraktionsvorsitzende der Linken in Thüringen (l.), und Janine Wissler, Fraktionsvorsitzende der Linken in Hessen, wollen Katja Kipping und Bernd Riexinger als Parteivorsitzende ablösen.

© dpa/Frank May

Nun drängt es die 43-Jährige an die Spitze der Bundespartei. Auch Janine Wissler, Fraktionsvorsitzende der Linken in Hessen, verfolgt dieses Ziel. Beide Politikerinnen wollen sich auf dem Online-Bundesparteitag der Linken im Februar zur Wahl stellen. Sollten sie sich durchsetzen, wonach es aussieht, wäre die Linke die erste deutsche Partei mit rein weiblicher Doppelspitze. Während Wissler zum linken regierungsskeptischen Flügel ihrer Partei zählt, sieht Hennig-Wellsow nach 30 Jahren Einheit die Chance gekommen, auch im Bund mitzuregieren.

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