Viele Teile lagerten jahrzehntelang in den Katakomben unter dem Nationaldenkmal für die Befreiungskriege auf dem Kreuzberg. Dass überhaupt Gipsabgüsse existieren, verdankt sich einer Vorsichtsmaßnahme von 1942: Die Kriegsfronten rückten näher, Berlin wurde für Bomber erreichbar. Man nahm Abformungen von wesentlichen Teilen der Quadriga.
Rekonstruktion des Nationalsymbols
Die Quadriga entsteht zum dritten Mal
Nach Originalabgüssen wird die Krone des Brandenburger Tors neu geformt – in Gips. Das Ensemble erzählt viel mehr als die Geschichte von Teilung und Einheit.
Maritta Adam-Tkalec
Maritta Tkalec
8 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
September 1958 auf dem Pariser Platz: die Quadriga – so, wie sie aus der Steglitzer Bildgießerei Noack eingetroffen war. Der Ost-Berliner Magistrat ließ kurz darauf das Eiserne Kreuz und den Adler entfernen.
© bpk / Meier
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*