Henryk K. ist arbeitslos. Der Berliner lebt seit 46 Jahren in seiner Wohnung in Charlottenburg, die er bis vor ein paar Jahren mit seiner Mutter teilte, bis diese starb. „Ich habe jahrelang als Pfleger gearbeitet, dann bekam ich Rückenprobleme.“ Er machte sich mit einer Videothek selbstständig. Die ging bankrott. „Man ist schneller in dem Teufelskreislauf als man denkt“, sagt der 55-Jährige.
Armut
Tafel in Charlottenburg: Es kann jeden aus der Gesellschaft treffen
Bedürftige Menschen stehen vor der Trinitatiskirche, um sich Lebensmittel abzuholen. Sie kommen aus allen Gesellschaftsschichten – Corona verstärkt das.
6 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Ehrenamtliche Helfer bei einer Tafel-Ausgabe in Berlin-Moabit.
© imago images/Christian Ditsch
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*