Ein Mann und eine Frau stehen zu beiden Seiten eines Doppelbetts. Er reicht ihr über das von einem Baldachin gekrönte Bett eine weiße Rose, sie streckt die Hand danach aus. Das Zimmer wirkt aufgeräumt und unpersönlich wie ein Hotelzimmer, der Moment, den der Fotograf festgehalten hat, ist magisch. Dieser Fotograf heißt Markus Hawlik-Abramowitz, die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1982. Es ist eines seiner 50 Bilder, die in dem Band „Sinti in der DDR“ abgebildet sind. Er widmet sich einer Minderheit, die in der DDR kaum Beachtung fand, die diskriminiert wurde. Nachdem viele von ihnen während der Nazizeit verfolgt und ermordet worden waren, lebten nach 1945 nur rund 200 bis 300 Sinti in der DDR. Über Roma ist nichts bekannt.
Geschichte
„Sinti in der DDR“: Wie zwei Sinteza Wolf Biermann versteckten
Ein Bildband präsentiert noch nie gezeigte Fotografien von Markus Hawlik-Abramowitz, Simone Trieder informiert über die Diskriminierung der Sinti in der DDR
4 Min
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1983, Bitterfeld
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