Kommentar

Das konzeptlose Rentenkonzept der AfD

Vieles von dem, was die Partei will, entspricht einer Fortführung der Regierungspolitik. Dabei lebt die AfD von der Außenseiterrolle.

Toni Spangenberg
Toni Spangenberg
2 Min
Jörg Meuthen, Vorsitzender der AfD, muss gemeinsam mit seinen Parteifreunden zurück an den Schreibtisch, wenn das Rentenkonzept seiner Partei mehr sein soll als die Beibehaltung des Status quo.

Jörg Meuthen, Vorsitzender der AfD, muss gemeinsam mit seinen Parteifreunden zurück an den Schreibtisch, wenn das Rentenkonzept seiner Partei mehr sein soll als die Beibehaltung des Status quo.

© AFP/Ina Fassbender

Im Kern geht es der AfD darum, die Geburtenrate zu erhöhen, um so die finanzielle Ausstattung der Rentenversicherung in 30 bis 40 Jahren durch mehr Beitragszahler zu verbessern. Dafür sollen Eltern einen Bonus von 20.000 Euro für jedes Kind bekommen. Kindern schenkt sie ein Spardepot, auf das der Staat von Geburt an bis zum 18. Lebensjahr monatlich 100 Euro überweisen soll. Beides kostet jährlich einige Milliarden Euro. Dabei ist überhaupt nicht klar, ob die Maßnahmen am Ende dazu führen werden, dass mehr Kinder geboren werden.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*