Protestbewegung

Bericht: Gründer nutzt Querdenken zum Geldverdienen

Laut Netzpolitik.org und dem ZDF-Magazin Royale von Jan Böhmermann verdient Michael Ballweg persönlich an der Initiative. Der bestreitet die Vorwürfe.

Okan Bellikli Team News okb
1 Min
Der Querdenken-Gründer Michael Ballweg 

Der Querdenken-Gründer Michael Ballweg 

© imago images/Arnulf Hettrich

Ballweg habe im Zusammenhang mit Querdenken Geschäfte mit Firmen gemacht, von denen er „persönlich profitiert“ habe. Er selbst bestreitet die Vorwürfe. Den Recherchen nach entstehe in der Summe dennoch „das Bild eines Mannes, der (...) das Publikum seiner Kundgebungen monetarisiert, an Fanartikeln verdient und Spenden über ein Privatkonto sammelt, ohne darüber Rechenschaft zu geben.“

Der IT-Unternehmer Ballweg soll beispielsweise 19 Querdenken-Gruppennamen - etwa Querdenken-711 für Stuttgart - als Marken beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) registriert haben lassen. Darüber berichtete auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Demnach soll ein Unternehmen aus München, das einen ähnlichen Namen trägt, Widerspruch gegen die Nutzung der Marke Querdenken-89 eingelegt haben. Die Zahlen sind von den Festnetz-Vorwahlen der jeweiligen Städte abgeleitet.

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