Großeinsatz zum Jahreswechsel

Silvesterbilanz: Berliner Polizei nimmt 700 Menschen fest

Insgesamt zieht die Polizei am Neujahrstag aber ein positives Fazit. Die Silvesternacht sei „deutlich ruhiger“ verlaufen als in früheren Jahren.

Christian Gehrke Team News dpa/chg
2 Min
Am Kottbusser Damm musste die Polizei darauf achten, dass das Böllerverbot eingehalten wird.

Am Kottbusser Damm musste die Polizei darauf achten, dass das Böllerverbot eingehalten wird.

© dpa/Paul Zinken

Zum Jahreswechsel sei in der Hauptstadt vielerorts geknallt worden, jedoch deutlich unter dem Niveau der Vorjahre, sodass die Silvesterfeierlichkeiten für die Polizei „deutlich ruhiger verliefen“. Trotzdem hätten die Einsatzkräfte in den Böllerverbotszonen immer wieder eingreifen müssen.

Den Angaben zufolge wurde insbesondere in den Verbotszonen in der Gropiusstadt, im Märkischen Viertel sowie in den Seitenstraßen rund um den Hermannplatz in Neukölln „vereinzelt, aber wiederholt“ Feuerwerk gezündet und geböllert.

Auch in diesem Jahr seien wieder Polizisten angegriffen worden, hieß es. Demnach wurden Einsatzkräfte beispielsweise in der Behmstraße in Gesundbrunnen von rund 20 Menschen mit Pflastersteinen und Feuerwerkskörpern beworfen. Zudem sei mit einer Schreckschusspistole auf die Zivilfahnder geschossen worden.

Laut Polizei wurden an einer Kreuzung in Neukölln Einsatzkräfte aus einer 80-köpfigen Gruppe heraus mit mehreren Molotowcocktails beworfen. Verletzt wurde dabei niemand.

In Mitte, Kreuzberg und Lichterfelde sollen Einsatzwagen mit Pyrotechnik beworfen worden sein. Sieben Polizisten seien in der Nacht auf Neujahr leicht verletzt worden. Insgesamt waren mehr als 2900 Polizeikräfte im Einsatz. Bei den meisten Einsätzen ging es um den verbotenen Umgang mit Pyrotechnik und Sachbeschädigungen.

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