Medien

Nach Jahren des Rückgangs nimmt die TV-Nutzung wieder zu

Im Schnitt saßen die Deutschen 2020 täglich drei Stunden und 40 Minuten vor der Glotze. Das lag jedoch ausschließlich an der Corona-Pandemie.

Kai-Hinrich Renner
Kai-Hinrich Renner
3 Min
Junges Paar vor dem Fernseher (Symbolbild).

Junges Paar vor dem Fernseher (Symbolbild).

© dpa/Christin Klose

Ist der Abgesang auf das gute alte lineare Fernsehen verfrüht gewesen? Gemach, für die Zunahme der TV-Nutzung ist einzig und allein ein Faktor verantwortlich: die Covid-19-Krise. „Auf Monatsebene betrachtet, beobachten wir einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Sehdauer und der Entwicklung der Corona-Pandemie hierzulande“, sagt Kerstin Niederauer-Kopf, die Vorsitzende der Geschäftsführung der AGF Videoforschung, die im Auftrag der deutschen TV-Sender die Messung der Quoten organisiert. „Sowohl im März und April, also während des ersten Lockdowns, als auch im November und Dezember lag die durchschnittliche Sehdauer bei den Zuschauenden ab drei Jahren deutlich über den Vorjahresmonaten.“

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