„Wir stehen derzeit vor der Frage, wie sich der Schweregrad von Sars-CoV-2 in den kommenden Jahren ändern kann“, schreibt das Team um die Evolutionsbiologin Jennie Lavine. Um diese Frage zu beantworten, haben die Forscher die vier weltweit bekannten endemischen humanen Coronaviren (HCoV) analysiert. Sie heißen NL63, 229E, OC43 und HKU1. Regelmäßig verursachen sie Epidemien, in denen vor allem kleine Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren erkranken. Nahezu alle Menschen werden im Laufe ihres Lebens mit den HCoV-Varianten infiziert. Sie verursachen leichte bis mittelschwere Infektionen, in seltenen Fällen auch Bronchitis und Lungenentzündungen.
Auswege aus der Pandemie
Forscher: Corona könnte ein harmloses Erkältungsvirus werden
Viele fragen sich, was nach der Pandemie kommt. Müssen wir Sars-CoV-2 ständig „unter Kontrolle“ halten? US-Forscher haben dazu Modellrechnungen angestellt.
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Mit Massenimpfungen gehen die Länder gegen die Pandemie vor. Doch was wird langfristig aus dem Erreger?
© imago images/Fotostand/K. Schmitt
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