Bus und Bahn: Keine Kapazitäten für breiteres ÖPNV-Angebot
Einschränkend räumte Wortmann ein, dass die Maßnahme gegen die Verbreitung von Aerosolen zwar hilfreich, aber „schwer zu kontrollieren“ wäre. Er würde auf die Vernunft der Menschen setzen, zum Schutz anderer auf das Telefonieren zu verzichten.
Bund und Länder hatten am Dienstagabend beschossen, dass im ÖPNV medizinische OP-Masken oder die besonders gut schützenden FFP2-Masken zu tragen sind. Sie verzichteten auf eine zuvor auch diskutierte reine FFP2-Pflicht in Bussen und Bahnen, vor der der Verband gewarnt hatte. Es habe die Sorge gegeben, dass nicht ausreichend Masken zur Verfügung stünden oder sich Menschen die teureren FFP2-Masken nicht leisten könnten, erklärte Wortmann. In Bayern gilt aber bereits seit Montag eine solche FFP2-Pflicht. In München sei es „bisher ganz glimpflich verlaufen“, sagt der VDV-Präsident. „Meine Sorge hat sich zerstreut.“ Es habe bei Fahrausweis-Kontrollen „keine großen Eskalationen“ gegeben.
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