Berlin - In ihrem Buch „Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht“ schreibt Andrea Petković: „Während der wie auch immer gearteten Lebenskrisen, die wir alle erleben, verliert man, glaube ich, am wenigsten sich selbst als vielmehr die Menschen um einen herum. Das heißt weniger, dass sie weggehen, aber sie erreichen uns nicht mehr. Der Spiegel unserer Identität geht vorübergehend kaputt. Wir drehen uns im Kreis um uns selbst und alle unsere Makel treten Tango tanzend in den Vordergrund, während all unsere positiven Eigenschaften in tiefen Schlaf verfallen.“
Sex und Singles
Liebe im Lockdown: „Er ist schon lange fort, aber die Gefühle sind noch daaaaaa“
Unsere Autorin wurde im Lockdown verlassen. Das ist schlimm. Aber jetzt erst recht. Denn es gibt immer neue „Maßnahmen“, aber keine Ablenkung vom Liebeskummer.
Ruth Herzberg
10 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Me, Myself & I: Entsteht durch fehlende Kontakte bloß der blanke Frust − oder womöglich eine neue Beziehung zum Selbst?
© Kati Szilágyi
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*