Eigenanteile steigen

Berlin und Brandenburg: Pflegeheimbewohner müssen mehr zuzahlen

Deutschlandweit steigen die Eigenanteile bei der Pflege. Berlin und Brandenburg liegen jedoch noch unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Team News Eva Maria Braungart dpa/eb
1 Min
Bewohnerin eines Pflegeheims mit einer Mitarbeiterin. 

Bewohnerin eines Pflegeheims mit einer Mitarbeiterin. 

© dpa/Jens Kalaene

Im Vergleich der Bundesländer am teuersten bleiben Heimplätze in Nordrhein-Westfalen mit nun durchschnittlich 2460 Euro. Dagegen ist die Belastung in Sachsen-Anhalt mit 1465 Euro am niedrigsten.

In den Summen ist zum einen der Eigenanteil für die reine Pflege und Betreuung enthalten. Denn die Pflegeversicherung trägt - anders als die Krankenversicherung - nur einen Teil der Kosten. Für Heimbewohner kommen aber noch Kosten für Unterkunft, Verpflegung und für Investitionen in den Einrichtungen dazu. Der Eigenanteil allein für die reine Pflege stieg im bundesweiten Schnitt auf 831 Euro im Monat, nachdem es zum 1. Juli 2020 noch 786 Euro waren. In Berlin stieg dieser Wert auf 1034 Euro, höher war er nur in Baden-Württemberg mit im Schnitt 1121 Euro.

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