Leben & Sterben

Einen Fremden in einer Bar küssen

Hebamme Sabine Kroh befragt Menschen, was ihnen in der Corona-Pandemie am meisten fehlt.

Sabine Kroh
4 Min
Ein positiver Blick auf die Welt: Auch in Zeiten einer Pandemie werden Menschen sich lieben.

Ein positiver Blick auf die Welt: Auch in Zeiten einer Pandemie werden Menschen sich lieben.

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imago images/fStop Images

Ich fange an, Menschen zu fragen, auf was sie sich am meisten freuen, wenn Corona vorbei ist: „Ich freue mich auf das Reisen, einfach so losfahren, wohin ich will“ / „Mit der Oma um den See laufen“ / „Mit Freunden kochen“ / „In einer Bar sitzen“ / „Am Ostsee-Strand Volleyball spielen“ / „Popcorn im Kino essen“ / „Menschen ohne Maske sehen“ / „Freunde in London besuchen“ / „Ein rauschendes Hochzeitsfest feiern“ / „Eine Nacht durchtanzen“ / „Einen Fremden in einer Bar küssen“ / „Mit meinen Freunden in der Sauna sitzen“ / „Die Route-66 in den USA langfahren“ / „Den Geburtstag meines Uropas feiern und mit ihm einen Walzer tanzen“ / „Die Abiturfeier meiner Tochter besuchen“ / „Mit Freunden im Garten grillen“ / „Ich möchte gern wieder Schwimmen gehen“ / „Meine Lieblingsband auf einem Konzert live sehen“ / „Ich möchte einfach wieder ins Büro gehen“ / „Ich freue mich auf das Fitnessstudio“ / „Endlich keine Maske mehr tragen müssen“ / „Keine Angst mehr haben, mich anzustecken“ / „Ein unbeschwertes Kita-Sommerfest“ / „Ich will so gern wieder auf ein Festival gehen“ / „Eine Frau nach der Geburt umarmen können, einfach so“ / „An einem Baby riechen“ / „Nicht mehr zurückschrecken, wenn jemand keine Maske trägt“ / „Meine Freiheit zurückhaben“ / „Jemandem die Hand geben“ / „ Meinen alten Job zurückhaben“ / „In ein Restaurant gehen und mit Freunden an einem großen Tisch sitzen“ / „Ins Fußballstadion gehen“ / „Einfach jemanden umarmen“ / „Zum Gottesdienst gehen“ / „Mich verlieben können – in der Realität“ / „Shoppen gehen“ / „Mit meinen Jungs Fußball spielen und danach ein Bier trinken“ / „Mit Freunden im Kaffee sitzen“ / „Wenn meine Kinder wieder in die Schule gehen“ / „Keine Livestreams mehr“ / „Freunde nicht mehr fragen zu müssen, ob sie getestet sind“ / „Meine Familie besuchen“ / „Ich freue mich auf den Karneval in Köln“ / „Keine Angst mehr um meine alten Eltern haben“ / „Ich freue mich darauf, bald wieder im Chor singen zu können“ / „Wenn Bordelle wieder offen sind“ / „Zum Friseur gehen“ / „Nicht mehr sagen zu müssen‚ bleib gesund‘“ / „Zum Yoga gehen“ / „Stabilität“ / „Partys feiern“ / „Ins Theater gehen mit meiner Frau“ / „Zu meiner Weltreise aufbrechen“ / „Tinder in der Realität“ / „Einen neuen Job finden“ / „Den Jakobsweg gehen“ / „Wenn alle endlich geimpft sind“ / „Endlich meine Hüft-OP zu haben“ / „‚Kommst du heute Abend mit‘, sagen können“ / „Spontanität“.

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