Für den Arzt Julian Wichmann steht fest: Cannabidiol wirkt, allerdings nur, wenn es auch ein gutes Produkt ist. Und davon gebe es nicht viele auf dem Markt. Das Problem: Bislang gilt der beliebte Hanfbestandteil in niedrigen Dosierungen als Nahrungsergänzungsmittel oder als Kosmetikartikel und muss daher im Vergleich zu Arzneimitteln keinen Wirkungsnachweis erbringen. Die Folge: Die Qualität der Produkte ist oft schlecht. Laut eines Berichts der Stiftung Warentest sei keines der 17 getesteten CBD-Produkte zu empfehlen. Viele würden einen zu geringen CBD-Anteil enthalten und somit überhaupt nicht wirken.
Hanf als Medizin
Wundermittel Cannabis – ist der CBD-Hype gerechtfertigt?
Bei Depressionen oder Schmerzen – CBD soll helfen. Selbst Corona-Patienten sollen von den Bestandteilen der Hanfpflanze profitieren. Was ist dran an dem Trend?
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Im Café Canna in Prenzlauer Berg wird CBD-Öl in einen Cappuccino gemischt. Der Wirkstoff aus der weiblichen Hanfpflanze soll beruhigen und Schmerzen lindern – so das Versprechen.
© dpa/Britta Pedersen
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