Philip war ein Intellektueller, der sich für Theologie und Dichtung interessierte, was er auf sehr englische Art hinter einem schroffen Auftreten verbarg. Der ironische Prinz konnte sehr einschüchternd sein und wurde durch die Medien berühmt für seine undiplomatischen Statements. Oft waren seine Witze lediglich Versuche, die Situation aufzulockern und mit wortkargen oder schüchternen Menschen ins Gespräch zu kommen. So sagte er etwa während eines China-Besuchs zu englischen Austauschstudenten: „Wenn Sie lange genug hierbleiben, bekommen Sie Schlitzaugen.“ Oder er fragte einen schottischen Fahrlehrer: „Wie schaffen sie es nur, die Einheimischen so lange vom Saufen abzuhalten, dass sie die Fahrprüfung bestehen?“
Nachruf
Er war die Stütze der Queen: Prinz Philip ist tot
Prinz Philip, mehr als sieben Jahrzehnte lang Ehemann und engster Berater der Queen, ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Mit royaler Fotogalerie.
Stephen Bates
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Prinz Philip, Ehemann von Queen Elizabeth II. Er ist am Freitag im Alter von 99 Jahren verstorben.
© REUTERS/Yui Mok
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