Kommentar

50 Verkehrstote im Jahr 2020: Berlins Straßen bleiben gefährlich

Im ersten Corona-Jahr nahm die Zahl der tödlichen Zusammenstöße zu. Wer ohne Blechumhüllung unterwegs ist, trägt also weiterhin ein erhöhtes Risiko.

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Mit weißen Geisterrädern erinnert der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) an Radfahrer, die im Straßenverkehr ums Leben kamen. Dieses Rad steht in Charlottenburg.

Mit weißen Geisterrädern erinnert der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) an Radfahrer, die im Straßenverkehr ums Leben kamen. Dieses Rad steht in Charlottenburg.

© Imago/Jürgen Ritter

Bevor jetzt wieder das Klagelied über Rüpelradler ertönt, die selbst schuld daran seien, dass sie umkommen: Acht Radfahrer waren 65 Jahre alt oder älter zum Zeitpunkt der tödlichen Kollision. Neun Radler wurden laut Polizei von Kraftfahrzeugen, die rechts abbogen, erfasst und getötet. Es kommt in Berlin auch vor, dass ein Fußgänger durch einen Radfahrer stirbt. Doch im Großen und Ganzen ist es so, dass Radfahrer zu den Schwachen im Straßenverkehr gehören – wie auch die Fußgänger.

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