Mittlerweile ist sie in Berlin, mit einem Stipendium der Martin-Roth-Initiative beim Berliner Künstlerprogramm des DAAD. Am Donnerstagabend sitzt sie zusammen mit Herta Müller, ebenfalls Literaturnobelpreisträgerin, auf der Bühne des zuschauerlosen Maxim-Gorki-Theaters. Alexijewitsch, die Autorin von „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“ und „Secondhand-Zeit“, widerspricht dem eigenen Rat zur Bescheidenheit und sagt auch, die Kunst könne ein Feuer entfachen, das die Menschen herausreiße aus der Banalität. Sie vermöge es, den Menschen auf Zehenspitzen gehen zu lassen.
Debatte
Herta Müller und Swetlana Alexijewitsch: Reden wir über Belarus!
Die Literaturnobelpreisträgerinnen Herta Müller und Swetlana Alexijewitsch beschwören in Berlin die Kraft der Kunst und die Macht der Öffentlichkeit.
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Der Protest ist schwächer geworden, aber nicht gestoppt: Am 14. Februar macht ein Flashmob in Minsk auf die inhaftierten Frauen in Belarus aufmerksam.
© AP
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