Die Polizei in Berlin und Brandenburg hat ihre Bilanz zum Blitzermarathon der vergangenen Woche vorgelegt. Bei der als „Speedweek“ bezeichneten Kontrollaktion überprüften die Beamten das Tempo von 680.000 Fahrzeugen.
Blitzermarathon in Berlin und Brandenburg: 40.000 Temposünder in einer Woche
Die Auswertung der Speedweek zeigt ein klares Verhältnis: Von den 680.000 kontrollierten Fahrzeugen war rechnerisch etwa jedes 17. zu schnell.
Das entspricht knapp sechs Prozent aller gemessenen Autos. Damit registrierte die Polizei in der Aktionswoche rund 40.000 Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit.
143 km/h statt 80: der Spitzenwert in der Prignitz
Ein Fall stach bei der Bilanz besonders heraus. In der Prignitz erfasste die Polizei nach eigenen Angaben einen Autofahrer mit 143 Kilometern pro Stunde.
Erlaubt waren an der Messstelle 80 Kilometer pro Stunde. Der Fahrer lag damit 63 km/h über dem Limit – der höchste dokumentierte Wert der gesamten Speedweek.
Warum die Polizei den Blitzermarathon durchführt
Die Kontrollen richten sich gezielt gegen überhöhtes Tempo. Nach Angaben der Polizei gehört Rasen in Berlin und Brandenburg zu den häufigsten Unfallursachen.
Genau darauf zielt die groß angelegte Kontrollwoche ab: Sie soll das Bewusstsein für angepasste Geschwindigkeit schärfen und Verstöße sichtbar machen.
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