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Wegen Corona-Kosten: Olaf Scholz plant Nachtragshaushalt

Der Finanzminister rechnet offenbar mit einem Mehrbedarf von 50 Milliarden Euro. Bisher sieht der Bundeshaushalt neue Schulden von 180 Milliarden Euro vor.

Team News Mike Wilms dpa/mow
1 Min
Olaf Scholz ist Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat.

Olaf Scholz ist Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat.

© dpa/Kay Nietfeld

Die geplante Größenordnung ist demnach noch offen. Zuletzt war zu hören, dass das Ministerium von einem Mehrbedarf von etwa 50 Milliarden Euro ausgeht.

Langer Lockdown machte neue Kostenberechnung nötig

Bisher sieht der Bundeshaushalt für 2021 eine Neuverschuldung von rund 180 Milliarden Euro vor. Damals ging Scholz allerdings noch nicht von einem so umfassenden Lockdown aus, wie er wegen hoher Infektionszahlen zu Jahresbeginn verhängt wurde. Das Finanzministerium arbeitet derzeit parallel bereits am Etat für 2022, den Scholz Ende März dem Kabinett vorlegen will.

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