Auch erfahrene Ärzte könnten Frühzeichen für Komplikationen aus den unzähligen Messwerten auf den Monitoren nur schwer herauslesen, sagt Alexander Meyer. Also kam er auf die Idee eines Frühwarnsystems auf der Basis künstlicher Intelligenz (KI). Mit Programmierern entwickelte er eine KI-Software und fütterte sie mit den Messwerten aus etwa 11.500 intensivmedizinischen Behandlungen. Das System zeigt drohende Komplikationen an – noch vor den ersten Symptomen. Der Arzt kann rechtzeitig eingreifen, was im Ernstfall häufig lebensrettend sein kann.
Künstliche Intelligenz im Herzzentrum
Frühwarnsystem für die Intensivstation: Software warnt Ärzte vor Komplikationen
Der Berliner Herzchirurg Alexander Meyer hat eine KI-Software entwickelt, die gefährliche Blutungen und Organversagen nach Operationen rechtzeitig erkennt.
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Das Frühwarnsystem von Alexander Meyer auf einer Intensivstation des Deutschen Herzzentrums Berlin.
© Külker/DHZB
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