Fernbusreisen

Berlin: Flixbus will ab Ende März wieder Fahrten anbieten

Das Unternehmen bedient ab dem 25. März wieder Strecken wie Berlin-Hamburg und Berlin-München. Bereits ab diesem Mittwoch können Tickets gebucht werden.

Team News Mike Wilms dpa/mow
2 Min
Flixbus-Gründer und Geschäftsführer André Schwämmlein.  

Flixbus-Gründer und Geschäftsführer André Schwämmlein.  

© dpa/Bernd von Jutrczenka

In normalen Zeiten bietet Flixbus allein in Deutschland rund 400 Fahrten an. Platz- und Reservierungsbeschränkungen soll es beim Neustart keine geben. „Neben hohen Hygiene- und Sicherheitsstandards haben wir die Kapazitätsanzeige, mit der Kunden schon bei der Buchung sehen, welche Fahrten stark nachgefragt sind.“ Zum Sommer, am 24. Juni, soll dann auch das Fernzugangebot unter der Marke Flixtrain auf allen zuvor verfügbaren Strecken wieder starten. Auch hierfür werde der Verkauf am Mittwoch geöffnet.

Flixbus-Chef: Nachfrage wird schnell wieder steigen

Schwämmlein äußerte sich zuversichtlich, dass die Nachfrage schnell wieder zurückkehren werde. Viele Menschen sehnten sich danach, wieder Freunde und Familie in anderen Städten besuchen zu können.

Flixbus hatte aufgrund der Corona-Krise die Fahrten in Deutschland zum November vollständig eingestellt. Der geplante Neustart zu Weihnachten wurde abgesagt. Zum Beginn des neuen Jahres ging Schwämmlein für 2020 von einem Einbruch der Passagierzahlen um rund 50 Prozent aus. Insgesamt ist Flixbus in 30 Ländern aktiv. Das Unternehmen ist in Deutschland der größte Fernbus-Reiseanbieter.

Dafür kooperiert die Plattform mit Busunternehmern, mit deren Fahrzeugen die Reisen durchgeführt werden. Diese Buspartner hätten die Krise bislang nahezu alle überstanden, sagte Schwämmlein. „Wir haben bisher keine Welle an Insolvenzen gesehen. Die Partner sind da, und wir geben ihnen eine Perspektive. Wenn die Kapazitäten gebraucht werden, werden wir genug Flixbusse auf der Straße haben.“ Ziel sei, das Angebot zunächst so niedrig zu halten, dass es auch im Falle erneuter Beschränkungen nicht wieder eingestellt werden muss.

Das Unternehmen verfolgte vor der Krise einen aggressiven Expansionskurs in neue EU- und Nicht-EU-Märkte. An diesen Plänen halte man auch nach der Krise fest, betonte Schwämmlein. Neue Ziele lägen in der Schublade.

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