Berlin: Schüler und Lehrer müssen medizinische Masken tragen
Deutschland sei zu Anfang der Corona-Pandemie noch nicht daran gewöhnt gewesen, mit Masken zu leben. In ostasiatischen Ländern etwa sei das ganz anders. „Da sind wir halt etwas rückständig“, sagte Scheuch. „Deswegen sind wir da sicherlich Entwicklungsland. Und wir haben da Fehler gemacht.“ Aus seiner Sicht sei es etwa auch problematisch, die FFP2-Masken so zu propagieren, wie es geschehen sei. Man müsse auch Hinweise geben, wie man sie richtig nutze. „Das ist ganz wichtig, dass man eben diese Masken richtig benutzt und nicht nur einfach die Masken ausgibt und den Leuten dann sagt: So, jetzt sieh mal zu, wie du damit zurechtkommst.“
Aerosole: Ansteckung ohne Begegnung
Bei der Podiumsdiskussion wurde die Corona-Pandemie mit Blick auf Aerosole diskutiert. Sie entstehen beim Husten, Niesen, Sprechen und sind ein Gemisch aus festen und flüssigen Schwebeteilchen. Gegen die virenhaltigen Tröpfchen in der Luft sollen Masken helfen.
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Scheuch betonte, wie tückisch Aerosole seien. „Man kann sich auch anstecken, wenn man sich gar nicht begegnet. Das ist ja das Teuflische bei dieser Aerosol-Infektion“, sagt er. „Ich gehe auf eine Toilette, da saß vielleicht eine halbe Stunde vorher jemand drauf, und der hat seine Viren dort aber in der Luft hinterlassen.“ Man selbst fühle sich zugleich vielleicht völlig sicher, weil man ja ganz alleine sei. „Und dann atme ich die doch trotzdem ein.“ Daher sei das Lüften an viel frequentierten Orten so wichtig, sagte Scheuch. Etwa auch in Fahrstühlen und Aufenthaltsräumen.
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