Bekenntnis im Fernsehen

Kurt Krömer spricht in TV-Show über seine Depressionen

Der Comedian-Star lag acht Wochen in einer Klinik. Nun nutzt er seine RBB-Show „Chez Krömer“, um über die Krankheit zu sprechen und anderen Mut zu machen.

Norbert Koch-Klaucke
Norbert Koch-Klaucke
4 Min
Fröhlich, oft mit einem bösen Scherz auf den Lippen, präsentiert Kurt Krömer seine TV-Show „Chez Krömer“. Nun wird es zum ersten Mal in dieser Sendung bitterernst.

Fröhlich, oft mit einem bösen Scherz auf den Lippen, präsentiert Kurt Krömer seine TV-Show „Chez Krömer“. Nun wird es zum ersten Mal in dieser Sendung bitterernst.

© RBB/Daniel Porsdorf

Zunächst denkt der Zuschauer, das ist wieder einer dieser typischen Krömer-Scherze. Schließlich hat der Comedian in der ersten Folge der neuen „Chez Krömer“-Staffel, die die Berliner Zeitung bereits sehen durfte, den Star-Comedian Torsten Sträter, 54, zu Gast. Dieser hatte in der Vergangenheit seine Depressionen öffentlich gemacht, ist seit 2018 Schirmherr der Deutschen Depressions-Liga. „Es ist wie ein schlechter Witz: Zwei Komiker treffen sich und sind depressiv“, sagt Krömer – und das klingt gar nicht mehr nach Spaß.

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