Corona

Astrazeneca: 55 Prozent der Deutschen stufen den Impfstoff als unsicher ein

Der Anteil der Deutschen, die dem Vakzin misstrauen, erhöhte sich innerhalb eines Monats um 15 Prozentpunkte.

Team News Carola Tunk afp/ctu
2 Min
Der Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns Astrazeneca.

Der Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns Astrazeneca.

© AFP/Christof Stache

In Frankreich waren 61 Prozent der Befragten der Ansicht, dass der Astrazeneca-Impfstoff nicht sicher sei. Besonders deutlich stieg das Misstrauen in Spanien und Italien, wo der Anteil derjenigen, die das Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers als unsicher bezeichneten, um jeweils 27 Prozentpunkte zunahm. In beiden Ländern sind jeweils weniger als 40 Prozent der Befragten von der Sicherheit des Impfstoffs überzeugt.

Vertrauen in Impfstoffe von Biontech und Moderna konstant

Ein ganz anderes Bild bot sich in Großbritannien, wo laut der Umfrage weiterhin mehr als drei Viertel der Bürger angaben, dass sie den Astrazeneca-Impfstoff für sicher halten, und bereits jeder zweite Erwachsene eine Corona-Impfung erhalten hat. Das Vertrauen in die Corona-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna blieb laut YouGov derweil konstant. An der Umfrage nahmen vom 12. bis 18. März rund 2000 Deutsche, fast 1700 Briten und jeweils rund tausend Bürger aus anderen EU-Ländern teil.

Nach Berichten über Blutgerinnsel im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung hatten zahlreiche europäische Staaten die Verwendung des Astrazeneca-Vakzins gestoppt. Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) bekräftigte nach einer erneuten Überprüfung aber ihre Einschätzung, dass der Impfstoff „sicher und wirksam“ sei. Deutschland und mehrere andere Länder ordneten daraufhin die Wiederaufnahme der Impfungen mit Astrazeneca an.

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