In einem Beitrag für den WDR und einem Facebook-Statement dazu listet er die Erlebnisse auf. Die Verletzungen finden oft da statt, wo Rolle und Person nicht getrennt werden. Wo der Schauspieler als „Sklave“ angesprochen wird, als der er besetzt ist. Wo eine Bemerkung über Schmutz und Hautfarbe gemacht wird. Und bei allem wird immer auch transportiert, dass man das Ganze doch mal ein bisschen locker sehen soll. Das drastischste Beispiel habe sich nach Dreharbeiten von Folterszenen abgespielt, da habe ihm ein Kollege ein Cuttermesser an den Schritt gehalten und – natürlich nur zum Spaß – damit gedroht, ihm „die Eier abzuschneiden“, unter Verwendung des N-Worts.
Theater
Rassismus im Düsseldorfer Schauspielhaus – ein Fall für die Öffentlichkeit
Erst nachdem sich der Schauspieler Ron Iyamu an die Öffentlichkeit gewandt hat, nimmt der Intendant Wilfried Schulz die Sache ernst. Zu spät?
2 Min
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Ron Iyamu.
© Thomas Rabsch
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