Es sei wissenschaftlich belegt, dass gegen eine dritte Welle mit der gefährlichen britischen Mutation nur Lockdowns mit Ausgangssperre funktionierten. „Daher hätte ich das sogar vorübergehend gemacht, bis wir die Tests überall in den Betrieben und in den Schulen verteilt haben und dort dann testen können, dann wäre die Ausgangssperre nicht mehr nötig gewesen.“
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Dazu hätten aber viele andere Politiker gesagt, dass man das dem Bürger nicht zumuten könne. „Wir gehen aber damit in ein Risiko hinein, dass wir zwar eine Osterruhe beschließen, aber keinen Erfolg haben. Dann verlieren wir mehr Vertrauen. Dem Bürger wird zum Teil nicht zugetraut, dass er härtere Maßnahmen auch bereit ist zu akzeptieren, wenn sie erfolgreich sind.“
Beim Testen komme es darauf an, dass dies systematisch in den Betrieben und Schulen erfolge. „Ich hätte es besser gefunden, wenn wir dies verpflichtend gemacht hätten“, sagte Lauterbach, „da gab's aber Widerstände.“ Wissenschaftlich habe sich eindeutig gezeigt, dass die Fallzahlen sänken, wenn man einen großen Teil der Bevölkerung, etwa 40 Prozent, zweimal in der Woche teste. „Wenn ich jetzt freiwillig teste, beispielsweise beim Einkaufen, (...), dann ist das auch wichtig, aber es senkt die dritte Welle nicht. Das geht einfach weiter.“
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