Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen blieben für Frauen geschlossen. Bei den folgenden vier Spielen bis 1912 wurden einige olympische Sportarten für wenige Frauen geöffnet, etwa Golf, Tennis und Bogenschießen. „Verheiratete Frauen, die sich körperlich verausgaben und sogar schwitzen? Das war für viele Männer undenkbar. Also blieb der Zugang zur Kernsportart Leichtathletik versperrt“, sagt die Sportsoziologin Petra Tzschoppe von der Universität Leipzig. „Aber einige Frauen lehnten sich gegen diese strengen Regeln auf.“
Olympia vor 100 Jahren
Revolution der Frauen im Sport: Endlich in kurzen Hosen laufen, werfen, springen
Mutige Sportlerinnen luden 1921 erstmals zu eigenen Weltspielen. Sie erzwangen die Öffnung der männlich dominierten Olympischen Spiele. Wie sieht es heute aus?
Ronny Blaschke
7 Min
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Alice Milliat
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