Theater

Düsseldorf: Von Rassismus betroffene Theaterschaffende fordern eigene Bühne

Nach Rassismusvorwürfen wollen nun 22 betroffene Theaterschaffende nicht mehr unter dem Dach des Düsseldorfer Schauspielhauses arbeiten.

2 Min
Das Schauspielhaus in Düsseldorf.

Das Schauspielhaus in Düsseldorf.

© dpa/Martin Gerten

Unterzeichnet haben Schwarze und PoC, die für die im Mai geplanten Stücke „Afrokultur“ und „M(a)y Sister“ engagiert sind. Die Regie führende Kommunikationssoziologin Natasha A. Kelly hat den Brief auf ihrem Twitter-Account veröffentlicht. „Als unmittelbar von Rassismus Betroffene scheint es uns paradox, zwei Inszenierungen, die der afrodeutschen Wissenschaftlerin und Poetin May Ayim gewidmet sind und sich mit diesem Thema beschäftigen, in einer staatlichen Institution auf die Bühne zu bringen, der Rassismus und Sexismus vorgeworfen werden.“

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