Die Realität ist anders – und trotzdem spannend. Bei der Berliner Polizei arbeiten Experten für fast alles: Naturwissenschaftler, Ingenieure, IT-Experten. Spezialisten des Einsatzdienstes im Kriminaltechnischen Institut (KTI) zum Beispiel sichern nach einem Mord Fingerabdrücke. Andere aus dem Dezernat untersuchen Briefe, aus denen weißes Pulver rieselt, oder kümmern sich um herrenlose Koffer und entschärfen Kriegsbomben. Sie garantieren unser sorgloses Leben.
Die Sachverständigen im KTI wiederum liefern die wissenschaftliche Grundlage zur Aufklärung von Straftaten. Sie bringen die am Tatort gefundenen Spuren „zum Sprechen“, untersuchen für Ermittler und Gericht, ob eine Pistole einmalig oder an verschiedenen Orten benutzt wurde. Und wer weiß schon, dass kein Schraubendreher dem anderen gleicht oder dass man anhand von Pulloverfasern einen Mord klären kann? Dieses Know-how versammelt sich im Landeskriminalamt am Tempelhofer Damm 12, wo das größte Kriminaltechnische Institut Deutschlands mit rund 470 Mitarbeitern ist.
Die Berliner Zeitung schildert in einer Serie in der Wochenendausgabe, wie die Kriminaltechniker Gefahren abwehren und bei der Aufklärung von Fällen helfen.
Der Spurensucher, der das Grauen rekonstruiert
Spezialtrupp der Berliner Polizei: Ist das die Bombe, die mir die Hände abreißt?
Die Suche nach Radioaktivität und Bio-Terroristen
Brandexpertin der Polizei Berlin: Manchmal legt sie selbst Feuer
Die Männer, die den Krieg wegräumen
Warum ein Tatort „eingefroren“ wird
Was Gaddafis Kalaschnikow mit dem Wasserbecken der Berliner Polizei zu tun hat
Berliner Polizei-Experten: Was Kratzer erzählen können
Crime: Wie die Polizei Kriminelle durch ihren Fingerabdruck überführt
Picasso aus dem Tintenstrahldrucker
Wie Berliner Kriminaltechniker einen schweren Unfall mit Fahrerflucht aufklärten
Skelett im Schlafanzug: Wie Berlins Kriminaltechnik einen dubiosen Fall klärte
Berliner Polizei: Warum schöne Menschen Fahndern ein Graus sein können
Wie Techniker aus Computern und Telefonen Informationen holen
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