Insgesamt gebe es gegenüber Mitte März nur geringe Veränderungen bei der Impfbereitschaft der Bürger. 57 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich auch mit dem russischen Impfstoff Sputnik V impfen lassen würden, wenn dieser in der EU und in Deutschland zugelassen wird. 30 Prozent lehnen dies ab. Mit Astrazeneca würden sich 51 Prozent der Bundesbürger impfen lassen.
Das Vertrauen in den russischen Impfstoff ist bei den Ostdeutschen größer als im Westen: Während sich 69 Prozent der befragten Ostdeutschen mit Sputnik V impfen lassen würden, wären dazu nur 55 Prozent der westdeutschen Befragten bereit.
Mehrheit für Lockerung der Impfreihenfolge
Der von einigen vorgebrachte Vorschlag einer Lockerung der bisher geltenden Impfreihenfolge, die bislang zunächst eine Impfung von Risikogruppen und medizinischem Personal vorsieht, stößt bei 75 Prozent der Bundesbürger auf Zustimmung. 22 Prozent fänden es nicht gut, jetzt von der bisherigen Impfreihenfolge abzuweichen.
Für die Forsa-Blitzumfrage wurden am Mittwoch 1001 Menschen in Deutschland befragt. Die statistische Fehlertoleranz beträgt plus/minus drei Prozentpunkte.
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