Pandemie in Berlin

Corona: Müller lehnt Laschets Vorschlag eines „Brückenlockdowns“ ab

Auch ein Vorziehen der Bund-Länder-Runde will Müller nicht. CDU-Chef Laschet hatte angeregt, mit einem harten Lockdown Zeit fürs Impfen zu überbrücken.

Christian Gehrke Team News dpa/chg
2 Min
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) will keine vorgezogene Bund-Länder-Runde. Das Treffen mit Merkel ist bisher für den 12. April terminiert.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) will keine vorgezogene Bund-Länder-Runde. Das Treffen mit Merkel ist bisher für den 12. April terminiert.

© Foto: dpa/Wolfgang Kumm

Laschet hatte beim Besuch eines Impfzentrums in Aachen vorgeschlagen, die für den 12. April geplante Ministerpräsidentenkonferenz vorzuziehen und einen kurzen, aber harten Lockdown zu beschließen. Mit einem „Brücken-Lockdown“ könnten die Corona-Infektionen auf ein niedrigeres Niveau gedrückt werden, das dann durch Testungen gehalten werden könne, bis mehr Menschen geimpft seien. „Für die letzten Meter brauchen wir noch einmal eine Kraftanstrengung“, forderte Laschet.

Müller sagte dazu: „Ein Brücken-Lockdown für eine Übergangszeit und dann mit welchen Maßnahmen? Und das soll so lange gelten, bis viele Menschen geimpft sind. Was heißt das alles? Also, ich glaube, da sind viele Überlegungen auch bei Herrn Laschet noch nicht abgeschlossen, und insofern glaube ich, macht es auch keinen Sinn, jetzt vorfristig zu einer Ministerpräsidentenkonferenz zusammenzukommen.“

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