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Unser Alex

Verbrechen in Berlin: Der Alex bleibt trotz Polizei ein gefährlicher Ort

Die Polizei Berlin hat ihre Präsenz auf dem Alexanderplatz massiv erhöht. Dennoch gehört er zu den sieben „kriminalitätsbelasteten Orten“.

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Der Alex zeigt sich auf diesem Bild von seiner ruhigeren Seite: Corona hat auch ihn zu einem oft leeren Ort inmitten der Metropole gemacht. 

Der Alex zeigt sich auf diesem Bild von seiner ruhigeren Seite: Corona hat auch ihn zu einem oft leeren Ort inmitten der Metropole gemacht. 

© Dahahm Choi

Er gehört zu den sieben sogenannten kriminalitätsbelasteten Orten. Das Besondere daran: Hier darf die Polizei anlasslos jeden Passanten, jeden Besucher kontrollieren. „Der Alex“ – das ist für die Polizei allerdings nicht nur der Platz zwischen Kaufhof und Weltzeituhr, sondern auch das Areal westlich des Bahnhofs bis zum Neptunbrunnen, unweit der Stelle, wo Johnny K. starb. Im nächsten Jahr jährt sich sein Todestag zum zehnten Mal. Der 20-Jährige wurde in der Rathausstraße von sechs jungen Männern zu Tode getreten. Die Tat löste in ganz Deutschland Entsetzen aus. Fortan blieben der Alexanderplatz und die umliegenden Straßen Thema der bundesweiten Schlagzeilen: 2014 wurde an der Karl-Liebknecht-Straße ein 30-Jähriger erstochen. 2017 traktierten sich am Fernsehturm Afghanen und Türken mit Flaschen und Messern. 2018 zündeten zwei Männer am Fernsehturm die Kleider eines schlafenden Obdachlosen an. Im selben Jahr erschoss ein Polizist einen Verwirrten, der nackt im Neptunbrunnen stand und mit einem Messer auf den Beamten losgegangen war.

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