„Der Klimawandel hat widersprüchliche Auswirkungen auf die Kaffeeproduktion in Äthiopien“, sagt der Erstautor Abel Chemura vom PIK. Die Fläche, die für durchschnittlichen Kaffee geeignet sei, könnte den Computersimulationen der Forscher zufolge bis in die 2090er-Jahre sogar allmählich zunehmen. „Doch mehr ist nicht unbedingt besser“, sagt Chemura. „Denn auf der anderen Seite wird die geeignete Fläche für hochwertige Spezialitätenkaffeesorten, die für ihre blumigen, fruchtigen und würzigen Noten geschätzt werden, wahrscheinlich schrumpfen, wenn der Klimawandel ungebremst weitergeht.“ Dies sei nicht nur ein Problem für Kaffee-Liebhaber, die hochwertigen Kaffee bevorzugen, sondern vor allem auch für die lokale landwirtschaftliche Wertschöpfung.
Die Robusta ist robuster
Forscher: Bald könnte es weniger hochwertige Kaffeesorten geben
Besonders begehrte Kaffeesorten könnten bis zum Ende des Jahrhunderts bis zu 40 Prozent ihrer Anbaufläche verlieren, schreiben Forscher am Beispiel Äthiopiens.
6 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Auslese von Kaffeebohnen in Äthiopien.
© imago/Xinhua
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*