Der 48-Jährige führt zusammen mit seiner Schwester Jessica jenes Geschäft, das ihr Großvater gegründet hatte. Neben der Zehlendorfer Stottrop-Filiale betreiben die beiden noch eine weitere in Lichterfelde. Als wir Patrick Stottrop das erste Mal trafen, hatten sie gerade den Lockdown Nummer eins dieser Pandemie hinter sich. Das war Ende April vorigen Jahres. Sechs Wochen waren die Läden damals geschlossen, die zehn Angestellten in Kurzarbeit. Sie hatten die Hoffnung, die erst im Februar georderte Ware für die Übergangssaison mit nicht allzu hohen Rabatten loszuwerden. Es gab Soforthilfe, doch das beantragte Kurzarbeitergeld stand noch aus. Für einen Kredit gab es wenigstens die Zusage.
Ein Jahr Kampf gegen Corona - Teil 2
Berliner Modehändler: „Wir warten täglich auf den nächsten Lockdown“
Das Unternehmen Stottrop aus Zehlendorf kämpft sich durch die Corona-Krise. Der Umsatz ist um 70 Prozent eingebrochen. Patrick Stottrop gibt dennoch nicht auf.
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Bruder und Schwester: Patrick und Jessica Stottrop.
© Volkmar Otto
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