Corona-Pandemie

Von der Leyen: EU-Vertrag für 1,8 Milliarden Dosen Biontech kurz vor Abschluss

Die zusätzlichen Impfdosen sollen für Auffrischungen und die Versorgung von Kindern genutzt werden.

Marco Buchholz Team News dpa/mbz
2 Min
Ursula von der Leyen (CDU), Präsidentin der Europäischen Kommission. 

Ursula von der Leyen (CDU), Präsidentin der Europäischen Kommission. 

© AP/John Thys

Von der Leyen hatte am 14. April bestätigt, dass mit dem deutschen Unternehmen Biontech und dessen US-Partner Pfizer über die Lieferung der Riesenmenge verhandelt wird. Sie soll bis 2023 geliefert werden. Damit sollen Impfungen von Erwachsenen aufgefrischt und die 70 bis 80 Millionen Kinder in der EU gegen das Coronavirus immunisiert werden.

Biontech: 250 Millionen Dosen im zweiten Quartal für die EU

Schon jetzt hat die EU zwei Rahmenverträge mit Biontech/Pfizer über 600 Millionen Impfdosen, die seit Ende 2020 nach und nach ausgeliefert werden. Allein im zweiten Quartal – also von Anfang April bis Ende Juni – erwartet die EU 250 Millionen Impfdosen der Hersteller.

Deren mRNA-Impfstoff war der erste, der in Europa zugelassen wurde. Er gilt als sehr wirksam und sehr sicher. Ein Vorteil der neuartigen mRNA-Technologie ist, dass Impfstoffe relativ schnell auch an Virenmutationen angepasst werden können. Dies dürfte bei den Auffrischungsimpfungen wichtig werden. Als Nachteil gilt, dass das Präparat sehr tief gekühlt gelagert werden muss und dass es vergleichsweise teuer ist.

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