Doch obwohl Zwerchfell, Atemhilfs- und Zwischenrippenmuskeln unermüdlich arbeiteten, würden sie häufig vergessen, so der Experte. „Dabei leisten sie so viel mehr als unser bloßes Überleben“, stellt Froböse klar. Nicht umsonst habe die bewusste Atmung einen besonderen Stellenwert bei Yoga, Pilates oder der Meditation. Doch woher kommt ihr positiver Einfluss auf unser Stresslevel?
Meditation: Bewusstes Atmen hält den Geist flexibel
Wie Stress die Impfwirkung beeinflussen könnte
Dies leuchtet eigentlich schnell ein, wenn man sich vor Augen führt, dass für die Atmung zuständigen Neuronen eng mit den Regionen im Hirn verbunden sind, die für unser Stresslevel zuständig sind, wie Froböse erklärt. Er rät: „Achten Sie in der nächsten Stresssituation einmal darauf, wie Ihre Atmung schnell und flach wird. Ihr Stresslevel beeinflusst also Ihre Atmung und diese Information können Sie nutzen und den Spieß ganz einfach umdrehen.“
Atmung regelmäßig trainieren
Sein Tipp: Sogenanntes „Box Breathing“ betreiben. Mit dieser Atemtechnik gebe man seinem Nervensystem quasi den Auftrag, sich zu entspannen, erläutert der Sportwissenschaftler.
Das funktioniert so: Atmen Sie tief durch die Nase ein und spüren Sie, wie sich Ihr Brustkorb langsam füllt. Halten Sie die Luft an und zählen Sie bis vier. Lassen Sie die Luft durch den Mund langsam und vollständig entweichen. Dann zählen Sie erneut bis vier, bevor Sie wieder tief einatmen und den Vorgang wiederholen.
Vom Glück der wertfreien Haltung
Froböse verspricht: „Sie werden merken, wie Sie eine bessere Kontrolle über Ihr Stresserleben gewinnen und im Zuge dessen auch leistungsfähiger werden.“ Die Übung sollte man immer wieder machen: „Unsere Atmung funktioniert wie jedes Muskelsystem dann besonders ökonomisch, wenn es regelmäßig trainiert wird.“
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