Der Mythos von einem Hort in der Schorfheide zieht seit Jahrzehnten Schatzsucher an. Wieder und wieder graben sie verbotenerweise auf dem Gelände zwischen Großdöllner See und Wuckersee, wo das Landgut von Reichsmarschall Hermann Göring lag: Waldhof Carinhall. Der zweite Mann im Dritten Reich – er war auch Reichsjägermeister, Reichsforstmeister und Oberster Beauftragter für den Naturschutz – ging hier nicht nur der Jagd nach. Hier empfing er Größen aus Politik und Wirtschaft; und von hier aus organisierte er die Enteignung jüdischer Betriebe.
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Schorfheide: Das Erbe von Carinhall
In der Schorfheide liegen die Trümmer von Hermann Görings Landsitz. Ein Ausflug dorthin zeigt: Der Umgang mit Geschichte ist mitunter kompliziert.
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Auf Carinhall widmete sich Hermann Göring (Bildmitte) nicht nur der Jagd. Hier empfing er auch Größen aus Politik und Wirtschaft, wie Ferdinand Porsche (links, im Anzug), der ihm 1939 den neuen KdF-Wagen mit Faltdach vorführte.
© bpk-Bildagentur
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