Im Kampf gegen Periodenarmut

Berliner Verein fordert kostenlose Tampons und Binden in öffentlichen Gebäuden

Kein Geld für Menstruationsprodukte? Ein Problem für wohnungs- und obdachlose Frauen. Der Berliner Verein Social Period will helfen.

Elena Matera
Elena Matera
4 Min
Roksana Witusinski von Social Period neben einer Spendenbox für Menstruationsprodukte.

Roksana Witusinski von Social Period neben einer Spendenbox für Menstruationsprodukte.

© Sabine Gudath

Denn wer menstruiert, weiß: Die monatliche Periode geht ins Geld. Alleine Tampons und Binden kosten, je nach Menge, bis zu vier oder fünf Euro. Doch viele Frauen und Mädchen können sich das nicht leisten. Besonders stark von der sogenannten Periodenarmut sind obdach- und wohnungslose Frauen betroffen. Allein in Berlin gibt es Schätzungen zufolge zwischen 6000 und 9000 Menschen ohne Obdach, davon etwa 2500 Frauen, so die Berliner Obdachlosenhilfe. Da Tampons und Binden fehlen, improvisieren die Frauen oft mit Zeitungspapier und Stoffresten.

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